Erfahrungen mit Genesis Mining

von Justus, 03.05.2017

Liebe Cloudmining Leser,

Ende März 2017 habe ich mit Cloud Mining bei Genesis Mining begonnen. Zuerst stellte sich mir die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt, schließlich war ich der Meiniung, dass doch die wilden Jahre im Bitcoin schon vorbei seien.

Um es kurz zu machen: Nichts ist vorbei, es lohnt sich! Wichtig ist nur die Auswahl der richtigen Krypto-Währung oder zumindest im Sinne der Portfoliotheorie von Markowitz eine breite Streuung über mehrere Coins.

Um mit dem Cloud Mining bei Genesis Mining beginnen zu können, solltet ihr die folgenden 4 Schritte befolgen:

  1.  Wallet einrichten (sofern noch nicht vorhanden)
  2.  Bei Genesis Mining registrieren
  3.  Krypto-Währung(en) auswählen
  4.  Mining-Vertrag wählen und abschließen (3% Rabatt mitnehmen!)

und dann täglich abkassieren…

1. Wallet einrichten

Ein Wallet bekommt man relativ schnell, auch finde ich die Information hier ziemlich gut. Aus diesem Grund werde ich nicht näher darauf eingehen.

Nur so viel: Ich habe mich schließlich für einen Ledger Nano S entschieden. Der Punkt Sicherheit spielte für mich eine große Rolle.

2. Bei Genesis Mining registrieren

Die Anmeldung erfolgt mit deiner E-Mail-Adresse einfach unter https://www.genesis-mining.com.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt bei Genesis Mining die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) . Hier hat sich der Google Autheticator bewährt. Den ich vorher bereits auf meinem Mobiltelefon installiert hatte.

3. Krypto-Währung auswählen

Inzwischen gibt es nach dem Vorbild des Bitcoins über 3.000 weitere Krypto-Währungen in Verwendung, von denen ca. 100 einen täglichen Handelsumsatz von jeweils über 1.000 US-Dollar an entsprechenden Handelsplätzen für Krypto-Währungen erreichen. (Wikipedia)

Genesis Mining bietet Cloud-Mining-Verträge für die folgenden Krypto-Währungen:

  •       Bitcoin (ohne Laufzeitende)
  •       Ethereum (2-Jahres-Vertrag)
  •       Litecoin (2-Jahres-Vertrag)
  •       Monero (2-Jahres-Vertrag)
  •       Dash (2-Jahres-Vertrag)
  •       ZCash (derzeit nicht möglich)

Zur Info: Genesis Mining sitzt zwar in Hong Kong. Alle Genesis-Mining-Verträge unterliegen deutschem Recht. Zuständige Gerichtsbarkeit ist München. Für einen deutschen Investor sind das auf jeden Fall gute Nachrichten.

Für mich stellte sich also die Frage, welche Währung ich schürfen möchte. Vor allem aus renditeorientierten Gesichtspunkten habe ich festgestellt, ist diese Auseinandersetzung sehr wichtig.

Bitcoin (SHA-256) minen

Bitcoin ist ohne Zweifel die bekannteste Kryptowährung. Doch ist der Bekanntheitsgrad wirklich ein Erfolgskriterium beim Minen? Für Bitcoin spricht die hervorragende Kursentwicklung. Auch wenn es hin und wieder Rückschläge gab, konnten diese in geraumer Zeit wieder aufgeholt werden.

Ich habe aber festgestellt, dass Bitcoin-Mining für Cloudmining nur bedingt geeignet ist. Meine Erfahrungen und die Erfahrungen der anderen Nutzer im Netz zeigen, das beim Bitcoin-Mining der Return nur marginal über dem Vertragseinsatz lag. Einige Nutzer berichten sogar, dass dieser niedriger war.

Letztlich ist der Hype um Bitcoin so groß, dass die großen Mining-Pools ständig in neue und bessere Hardware investieren. Und genau da liegt die Krux. Du investierst aber bei Cloudmining in eine bestimmte Hashrate, was dazu führt, dass der Mining-Erfolg von Zeit zu Zeit geringer wird. Aus diesem Grund ist die Vertragsdauer beim Bitcoin-Mining bei Genesis Mining zwar unendlich, allerdings ist davon auszugehen ist, dass sich die tägliche Ausbringsrate an Null annähert.

Die Hashpower-Preise lagen Ende April für Bitcoin-Endlos-Verträge wie folgt:

(Quelle: Genesis Mining, Stand 24.04.2017)

 

 

Ether (dagger hashimoto) minen

Ethereum oder Ether ist eigentlich keine reine Kryptowährung. Es handelt sich vielmehr um ein verteiltes System, das eine Plattform zum Ausführen von Smart Contracts bietet, und auf einer eigenen öffentlichen Blockchain basiert. Ethereum verwendet die Kryptowährung Ether als Zahlungsmittel für Rechenleistung, die Teilnehmer am verteilten System zur Verfügung stellen. Damit stellt es eine noch nie dagewesene Technologie da, mit einem weiten Spektrum an Möglichkeiten. Ether hat sich in den letzten Monaten fantastisch entwickelt und man kann vor allem auch eine Tendenz zur negativen Korrelation zum Bitcoin erkennen. Ether konnte vor allem von der Debatte um die viel zu langen Transaktionszeiten beim Bitcoin profitieren. Zusätzlich wird der Kurs von der Tatsache beflügelt, dass Ethereum bald eine neue Phase erreicht. Die Plattform wird schon bald eine neue Version veröffentlichen. Metropolis wäre das dritte Release des Ethereum-Clients nach Homestead und Frontier.

Alles in allem stehen die Zeichen sehr gut fürs Ether-Mining. Beim Cloud Mining mit Ether habe ich bisher sehr gute Renditen erzielt, einige Nutzer berichten sogar von Verdopplungen des Einsatzes bei Genesis Mining.

(Quelle: Genesis Mining, Stand 24.04.2017)

 

Litecoin (scrypt) minen

Litecoin ist eine Weiterentwicklung des Bitcoin und wurde als dessen Alternative (altcoin) entwickelt. Es unterscheidet sich von Bitcoin in mindestens zwei Punkten:

  1. Blöcke werden im Litecoin-Netzwerk alle 2,5 Minuten anstatt alle 10 Minuten erzeugt, was für die Clients zu schnelleren Transaktionsbestätigungen führt.
  2. Das Litecoin-Netzwerk produziert daher auch im gesamten Verlauf viermal so viele Einheiten wie Bitcoins, wodurch die Anzahl der Litecoins gegen 84 Millionen konvergiert.

Litecoin ist sicher mit einem hohen Risiko behaftet, schließlich kommt der Kurs aus Regionen um 48 US-Dollar, aber auch hier könnte der Kurs von zukünftigen Bitcoin-Debatten positiv profitieren.

(Quelle: Genesis Mining, Stand 24.04.2017)

 

Dash minen

Mit Dash beschäftige ich mich erst seit einigen Wochen. Sicher hängt das damit zusammen, dass Dash, der ehemalige Darkcoin eher ein Schmuddelimage hatte. Aber völlig zu unrecht. Beim Cloud Mining ist Dash der absolute reiser. Renditen bis zu 300 % p.a. waren in der Vergangenheit möglich.

(Quelle: Genesis Mining, Stand 24.04.2017)

 

Rendite

Verschiedene Webseiten haben ausführlich die Rendite von Cloud-Mining-Verträgen bei Genesis Mining ermittelt. Klar, dass das immer eine Momentaufnahme darstellt. Ich möchte euch dennoch die Berechnung nicht vorenthalten:

(Quelle: www.genesis-promo-code.com, Stand 24.04.2017)

4. Mining-Vertrag wählen und abschließen (3% Rabatt mitnehmen!)

Meine Prioritäten beim Mining sind wie folgt:

  1. Dash
  2. Litecoin
  3. Ether
  4. Bitcoin

Trotzdem habe ich mein Investment wie folgt gesplittet: (Achtung!)

30%  Dash
30%  Litecoin
30%  Ether
10%  Bitcoin

Die Splittung ist notwendig, da wir nicht wissen, wie sich die Kurse entwickeln werden. Denn bei steigenden Kursen, so die Annahme, steigt auch die Difficulty, was wiederum sinkende Output-Raten zur Folge hat. (Ausführlich zur Rendite von Cloud Mining hier.)

Achtung: Die Splittung ist nur sinnvoll bei einem Investment von 1.000$ je Vertrag. Da sonst die Splitting-Vorteile durch die Nicht-Inanspruchnahme der Mengenrabatte verzehrt werden.

Genesis Mining bietet für die gängigsten Krypto-Währungen Vertragspakete an. (s.o.) Sinnvoll ist es die bestehenden Mengenrabatte und die 3%-Promo-Code-Rabatt mit dem Code „2NnovD“ mitzunehmen, da das erhebliche die Rendite steigert.

Beispiel:  

  • ein 2-Jahres-Vertrag für 5 MH/s Dash kostet 30,00$, enspricht 6,00$ je MH/s
  • ein 2-Jahres-Vertrag für 100 MH/s Dash kostet 500,00$, entspricht bereits nur 5,00$ je MH/s; was bereits ein Mengenrabatt von 16,67% ist. Unter Anwendung des 3%-Promo-Codes sind es bereits nur noch 4,85$ je MH/s!

 

Wenn Ihr euch für ein Paket oder eine Hashrate entschieden habt, geht es an das Bezahlen. Wer bereits über Coins verfügt, kann sogar Bitcoin, Dash, Litecoin bzw. Doge als Zahlungsart wählen.

3 Prozent Promo-Rabatt sichern!

Durch Eingabe des Promo-Codes „2NnovD“ sichert Ihr euch 3 Prozent Rabatt auf den Endpreis. So könnt Ihr je nach Paketgröße zusätzlich zum Mengenrabatt bis zu 1.800$ sparen.

Hashrate verteilen

Obohl es sich um reine Bitcoin-, Litecoin-, Dash- oder Ether-Pakete handelt, besteht im Nachhinein die Möglichkeit auch im Rahmen dieser Pakete andere Währungen zu schürfen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn sich das Schürfen eines Coins nicht mehr lohnt, weil der Kurs im Keller ist.

Im Menüpunkt Hashpower zuweisen (siehe Grafik unten), könnt Ihr Eure Hashpower auch auf mehrere Coins aufteilen, um beispielsweise Kursrisiken einer Währung zu minimieren.

Ihr könnt innerhalb Eurer Mining-Pakete die folgenden alternativen Coins schürfen:

Bitcoin-Paket: UNO, DASH DOGE, ZEC, BTCD, LTC, ZET
Etereum-Paket: BTC, ZEC
Litcoin-Paket: BTC, DASH, ZEC, DOGE

 

Auszahlungen

Für viele sicher der wichtigste Punkt. Ohne eine vernünftige Rendite würden nur wenige das Risiko von Cloud-Mining-Verträgen eingehen.

Bei Genesis Mining erhaltet ihr eine tägliche Abrechnung eurer Cloud-Mining-Verträge. Wobei der Begriff „Abrechnung“ hier zu hoch gegriffen ist. Ihr erhaltet halt eine tägliche Mining-Auszahlung, wie die Höhe zu Stande kommt, lässt sich nur schwer nachweisen. Wichtig ist es zu wissen, dass Genesis Mining seine Gebühren in Dollar berechnet. Laut der Abrechnung von Genesis Mining wird allerdings nur für den (endlos laufenden) Bitcoin-Vertrag eine Gebür von 0,00028$ pro GH/s und Tag einbehalten. Um Umkehrschluss bedeutet das, das die Mining-Erträge pro Tag über diesen Betrag laufen müssen, da sonst mit keiner Auszahlung zu rechnen ist.

Bei den 2-Jahres-Verträgen weist Genesis Mining keine tägliche Gebühr aus.

 

Beispiel Abrechnung

Im Folgenden geb ich euch ein Beispiel zweier Ether-Verträge:

Kosten für 130 MH/s waren am 29.03.2017 insgesamt $3.643,43.
Nach eine Monat, am 29.04. betrug der Ertrag $370 also ca. 10% Rendite pro Monat.

Viele machen jetzt den Fehler und rechnen die Monatsrendite des ersten Monats auf den 2-Jahres-Vertrag hoch, das wären im vorliegenden Fall 240%. Beispielrechnung dieser Art gibt es Reihenweise im Netz. So einfach ist es aber leider nicht. Richtig ist, das steigende Kurse selbstverständlich auch steigende Erträge ergeben. Allerdings steigt mit höheren Kursen auch die Difficulty (Schwierigkeit der Mining-Berechnungen, siehe ausführlich hier.), was wiederum sinkende Währungsauszahlungen zu Folge hat. In der Theorie heben sich die zwei Effekte auf. In der Praxis ergeben sich hierdurch eben Schwankungen in den Auszahlungen.

Alles in allem hoffe ich, dass ich euch zeigen konnte, dass man mit Cloud Mining bei Genesis Minings tatsächlich Geld verdienen kann. Wichtig ist dabei nur, auf die richtige Krypto-Währung zu setzen. Kleine Tipps hierzu habe ich versucht euch mit auf den Weg zu geben.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilt. Schreibt mir an:

info@cloudmining-discount.com